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Infektanfälligkeit und Abhärtung

Die Anfälligkeit des Kleinkindes für Infekte ist natürlich. Das Immunsystem ist noch unreif.
Durch die häufige Auseinandersetzung mit Erregern werden die Abwehrfunktionen trainiert.
Ist das Kleinstkind in einer Krippe oder ein Kleinkind in einer Kindertagesstätte, wird es täglich neu
angesteckt und ist deswegen häufiger infektkrank. Im Schulalter verringert sich die Infekthäufigkeit.

Die krankhafte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten beruht nicht selten auf "schlechter Atemluft":
rauchende Familienangehörige, überwarme Wohnungen, Hausstaub-anziehende Schlafzimmereinrichtungen.

Die Stärkung der kindlichen Abwehrkräfte wird erreicht durch Vermeiden der "schlechten Luft",
durch wechselnde Temperaturreize, also Aufenthalte im Freien bei (fast) jeder Witterung, und durch eine
sinnvolle Ernährung, also Vollkornprodukte, Frischobst und Frischgemüse im Speiseplan.

Fieber als Begleiterscheinung eines Infektes ist immunstimulierend und sollte nur dann medikamentös
gesenkt werden, wenn Kreislaufstörungen oder Schmerzen vorhanden sind.
Es ist auch nicht sinnvoll, ein Kind wieder in die KITA zu schicken, bevor es vollständig genesen ist.

Am besten berät Sie der Kinderarzt, wenn es um Infektanfälligkeit, Steigerung der Abwehr oder kindgerechte
Anwendung von Natur- und Hausmitteln geht. Je jünger ein Kind ist, umso eher muß es bei einer fieberhaften
Erkrankung untersucht werden, um schwerwiegende Ursachen auszuschließen!

Stärkung der Infektionsabwehr durch Impfen. Vorbeugen durch Infektionsschutz

Stärkung der "Abwehrkräfte" | Naturheilverfahren bei Kindern | Abhärtung | Wickel

Die kindgerechte Hausapotheke
  • kaltes Wasser: für kalte Umschläge bei Prellungen, Verstauchungen, Kopfschmerzen, für Beinwickel bei Fieber
  • Desinfektionslösung nicht brennend: für offene Wunden, ebenso Pflasterverband
  • Zecken-Pinzette aus Kunststoff
  • Kamillenblüten: zum Spülen vom Mund, für Sitzbäder und Kompressen bei Haut- und Schleimhautentzündungen,
    als Teeaufguß bei Magen/Darmbeschwerden
  • Pfefferminzblätter: als Teeaufguß bei Bauchweh, bei Erkältungen
  • Mineralwasser (still)-Orangensaftmischung im Verhältnis 2:1 mischen: bei wäßrigen Durchfall
  • Traubenzucker-Pulver: in Wasser gelöst schluckweise bei Infekterbrechen
  • Holunder / Lindenblüten-Aufguß bei gripp.Infekt
  • Thymian / Efeu / Spitzwegerich / Eibisch -Saft-Zubereitung: bei Husten
  • Kochsalz(Sole)-Lösungs-Spray: bei Schnupfen
  • Nasenspray abschwellend: bei Mittelohrkatarrh
  • Fieber/Schmerz-Zäpfchen für kleine, als Saft für große Kinder
    u n d
  • ruhige Umgebung, rauchfrei und nicht überheizt, liebevolle Zuwendung der Eltern



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