[HOME ] [ ELTERN ] [ TEENS ]

Aufmerksamkeits-/Schulleistungs-/Verhaltensprobleme

Warum immer mehr .....?

Aufmerksamkeits-, Hyperaktivitäts- und Impulskontrollstörungen haben in der letzten Generation erheblich zugenommen (ca. 5 Prozent der Schulkinder - jetzt bessere Diagnostik?). Zunehmende Reizüberflutung, Schwangerschafts-Stress, ein beeinträchtigtes soziales Umfeld, getrennte Familien und elterliche Erziehungsinkompetenz scheinen den Ausbruch der erblichen Störung zu beschleunigen. Hinzu kommen nicht kindgerechte Leistungsanforderungen, unsinnige Lerninhalte in Schulen und Mangel an Bewegung. Aber:

Nicht jede Verhaltensauffälligkeit ist ADHS
oder eine Autismusspektrum-Störung!

Konzentrationsstörungen sind keine Krankheit, sondern Symptom.

ADHS ist nur durch Fachleute (Kinder/Jugendpsychiater, Kinder/Jugendärzte, Psychiater) diagostizierbar!

Die Diagnose und Therapieempfehlungen sind erst zunehmen.
Schul-, Studien-, Ausbildungserfolg, Sozialleben können sonst erheblich negativ beeinflusst werden.

Ritalin(R), Amphetamine oder Ähnliches, Intuniv(R) oder Risperidon können nicht heilen, sondern nur lindern!

ADHS in der KITA

ADHS im Schulalter

Es wäre ideal, ein ADHS Kind in einem für das Kind passenderen
schulischem und familiärem Umfeld zu erziehen.
Der Schulalltag muss anders ablaufen: weniger Frontalunterricht, Lernen mit allen Sinnen, Lernmotivation durch Neugier.
Viele positive Eigenschaften dieser Kinder müssen in strukturierter Umgebung auch nach der Schule besonders gefördert werden: Kreativität, Humor, Sensibilität.

ABER :

Die Prognose (Zukunftsaussichten als Erwachsene) unzureichend behandelter Kinder mit echtem ADHS ist oft schlecht hinsichtlich zwischenmenschlicher Beziehungen,
Berufserfolg und dem Auftreten von Persönlichkeitsstörungen (Dissozialität, Borderline).

Eine Theorie erklärt die motorische Überaktivität als Selbstbehandlungsversuch der
Impulskontrollstörung. Motorische Aktivitäten werden aber im Unterrich prinzipiell
eingeschränkt. Neurobiologische Erkenntnisse weisen hingegen seit langem darauf hin,
dass Lernerfolge sich besser einstellen, wenn man sich bewegt!

Sehr empfehlenswerte Bücher:

         

         

Immer mehr Jugendliche erhalten Fluoxetin gegen depressive Verstimmung und das Antipsychoticum Risperidon als Beruhigungsmittel leider oft ohne begleitende Psychotherapie.

Neu auftretende Schulleistungsprobleme ("Konzentrationsstörungen") sind oft keine behandlungsbedürftige Störung. Diese Kinder können sich meist auf ihre Hobbys und Interessen ohne Medikamente sehr gut konzentrieren, nur nicht in der Schule.

Fragen:
Ist vielleicht der Unterricht zu langweilig ?
Gibt es daheim zu wenig geistige Anregungen ("bildungsferne Familie") ?

Ist der Jugendliche zu müde (Schlafmangel durch Chatten, Computerspiele)
?

Psychologie der Aufmerksamkeit | Psychologie der Aufmerksamkeitsstörung

Wie helfe ich meinen Kind bei Konzentrationsstörungen ?

Schule muss Spass und neugierig machen und darf keine Angst erzeugen.
Nur dann werden Aufmerksamkeit und Konzentration erheblich besser.

Schulvermeidung | Suizidalität und Depressionen | Kinder- und Jugendspsychiatrie

Lernförderung  Rechenschwäche    Legasthenie/Dyskalkulie


IMPRESSUM und Datenschutz